Freitag, 27. Juli 2012

Sookie-Stackhouse-Buchreihe

Ich kann nicht mehr genau sagen, wie ich über „True Blood“ oder auch die „Sookie-Stackhouse-Buchreihe“ gestolpert bin. Ich erinnere mich nur noch, dass meine Mitbewohnerin mir von der Vampirserie „True Blood“ erzählte und irgendwann klingelte dann der Postmann mit dem 1. Buch an der Tür. Mittlerweile bin ich beim aktuellen 11. Band angelangt und ich harre schon jetzt auf den nächsten, der Anfang 2013 kommen soll.

In der Buchreihe von Charlaine Harris geht es um die Kellnerin Sookie Stackhouse, eine junge Frau Anfang 20, die telepathische Fähigkeiten besitzt und in der Kleinstadt Bon Temps lebt. Sie führt ein ruhiges und beschauliches Leben mit ihrem Bruder, ihrer Großmutter und hat so gar nichts am Hut mit den Vampiren, als die mit ihrer Existenz an die Öffentlichkeit gehen. Es dauert allerdings nicht sehr lange, bis Sookie aufgrund ihrer Telepathie immer mehr in die Welt der Vampire hineingezogen wird.

Mittlerweile hat sich die Grundgeschichte ziemlich ausgebaut und neben den wichtigsten Hauptfiguren wie Sookie und den beiden Vampire Bill und Eric hat Charlaine Harris eine ganze Reihe mehr oder weniger sympathischer Figuren erschaffen. Sie erzählt Sookies Geschichte in der Ich-Form, aus der Sicht von Sookie, was für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig zu lesen war. Ich bin die Ich-Form einfach nicht gewohnt, aber das tut dem Lesespaß keinen Abbruch.

Sookies Geschichte wartet im Laufe der Bücher mit jeder Menge Wendungen auf, die Charlaine Harris im Großen und Ganzen gut zu lösen weiß. Daher kann ich mit großer Kritik auch gar nicht dienen. Es gibt nur einen Punkt, der mich in den letzten Büchern etwas gestört hat und das ist Sookies Verhalten. Dieses zum Teil ständige Gejammer und die Art und Weise, wie sie eigentliche Freunde behandelt, gefällt mir nicht immer. Nun kann man es auf ihre Erfahrungen der letzten Zeit schieben, denn von Vergewaltigung über Entführung bis hin zu Folter war alles dabei. Die Welt der Vampire und ihre eigene – Was damit genau gemeint ist, verrate ich nicht. Nur soviel, Sookie ist kein normaler Mensch. – sind ganz und gar nicht harmlos.

Die „Sookie-Stackhouse-Reihe“ ist eine Mischung aus Erotik, Drama, Action und Romanze. Es gibt von allem etwas und für Abwechslung ist beim Lesen definitiv gesorgt. Und es geht nicht nur um Menschen und Vampire. Werwölfe, Gestaltwandler, Hexen, Elfen – es gibt jede Menge übernatürliche Wesen in Sookies Leben und nicht wenig davon sind ihr feindlich gesinnt.

Ich kann auch jedem die dazugehörige Serie nur wärmstens ans Herz legen. Dabei muss jedoch gesagt werden, dass sich Bücher und Serie vom Inhalt her zum Teil arg unterscheiden. Wer also eine Umsetzung der Buchgeschichte erwartet, wird definitiv enttäuscht werden. Ich für meinen Teil bleibe vorrangig bei den Büchern, denn die Wendungen in der Serie finde ich zum Teil einfach nur an den Haaren herbeigezogen. Da hat sich Charlaine Harris weitaus mehr Mühe gegeben, um ihren Charakteren eine vernünftige Geschichte auf den Leib zu schneidern.

Wer die Bücher nicht kennt, hier mal eine Auflistung der deutschen Titel:


1. Vorübergehend tot
2. Untot in Dallas
3. Club Dead
4. Der Vampir, der mich liebte
5. Vampire bevorzugt
6. Ball der Vampire
7. Vampire schlafen fest
8. Ein Vampir für alle Fälle
9. Vampirgeflüster
10. Vor Vampiren wird gewarnt
11. Vampir mit Vergangenheit
12. Vampire und andere Kleinigkeiten (Kurzgeschichtensammlung)
13. Cocktail für einen Vampir (erscheint März 2013)


Fazit: Eine tolle Buchreihe für Fans von Vampiren und sonstigen übernatürlichen Wesen. Und keine Sorge, glitzernde Vampire gibt es in Sookies Leben garantiert nicht.

Kommentare:

  1. Hey Matty,
    die Buchreihe kenn ich nicht...aber dafür die Serie. Ich kann die nächste Staffel schon gar nicht mehr abwarten. Vielleicht kauf ich mir auch noch die Buchreihe...allerdings war es bei immer so, dass ich dann eines von beiden nicht gut fand. Entweder war der Film besser oder das Buch. Meistens hat bei mir das Buch gewonnen...mal überlegen... :)
    glg, Petra

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    1. Hi Petra,

      also ich bevorzuge defintiv die Bücher. *g*

      Aber ich glaube, das muss man einzeln betrachten. Ich bin jetzt in der Serie bei der 4. Staffel und die weichen ja inhaltlich doch sehr von den Büchern ab, daher mache ich beides. Serie gucken und Bücher lesen. Die Charaktere sind mir zwar in den Büchern sympathischer und auch der Inhalt ist besser, aber in der Serie gibt's dafür jede Menge Eric oder Alcide anzuschmachten. ;-)

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    2. Nachtrag: Ich finde es bei der Serie wirklich schade, dass sie so viele gute Buchcharaktere nicht oder kaum drin haben. Quinn, Ocella (auch wenn der total irre ist *g*) z.B. oder Dermot. Gut, einiges kommt vielleicht noch, die Serie wurde ja auf Staffel 6 verlängert, daher lasse ich mich mal überraschen. *g*

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  2. Ohhhhhh, ja!
    Ich habe die Serie in Englisch vor ungefähr 3-4 Jahren angefangen und sie geliebt, dachte mir dann als die Verfilmung anfing ich kann ja mal reinschauen... Neeeeee, geht gar nicht. Da bleib ich lieber bei dn Büchern :D

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    1. Wenn sie näher an der Serie drangeblieben wären, hätte sie mMn weitaus besser sein können.

      Zumindest haben sie es jetzt so gelöst, dass sie sich storymäßig wirklich von den Büchern wegbewegen, so geht das Gucken für mich wieder. *g* Auch wenn ich die Bücher immer bevorzugen werde.

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