Montag, 6. August 2012

Werwölfe zu Weihnachten

Wusstet ihr schon, dass der Weihnachtsmann der älteste Vampir der Welt ist und das Rudolf, das Rentier, nur deshalb eine rote Nase hat, weil es ein Säufer ist? Nein? Na dann Willkommen in der Welt der Kurzgeschichten rund um das Thema: „Werwölfe zu Weihnachten“, in der es von lustigen, über faszinierenden, bis hin zu den verrückten Geschichten alles zu finden gibt.

Die Autorinnen Charlaine Harris und Toni L.P. Kelner haben diesen Band zusammengetragen, über den ich beim Lesen der Sookie Stackhouse Reihe durch Zufall gestolpert bin. Da ich sowohl Vampire (Von denen gibt’s auch noch einen Kurzgeschichtenband, den ich aber erst lesen muss. *g*) und Werwölfe mag, dachte ich mir, bestellste das Ding einfach mal. Und es hat sich gelohnt.  Auf knapp 500 Seiten gibt es in „Werwölfe zu Weihnachten“ 15 fantastische Kurzgeschichten über die Weihnachtszeit von 15 verschiedenen Autoren.

Ich kenne neben Charlaine Harris und Patricia Briggs keine der Autorinnen bzw. keinen der Autoren, die dem Band Geschichten beigesteuert haben, aber das wird sich bald ändern, denn mir gefällt ausnahmslos jede Kurzgeschichte von „Werwölfe zu Weihnachten“ und ich bin neugierig darauf, was die Autoren sonst noch so geschrieben haben.

Neben Werwölfen und Vampiren lassen sich auch Zauberer und Gestaltwandler blicken und die eine oder andere Story ist mehr als einen Lacher wert. Wenn Werwölfe als Rentierersatz vor den Schlitten des Weihnachtsmannes gespannt werden, weil der Werwolf leider das Leittier Rudi gefressen hat, bleibt kein Auge trocken. Aber es gibt auch düstere und traurige Geschichten, soviel sei gesagt. Ein Happy hat allerdings jede Geschichte, ganz im Sinne von Weihnachten, auch wenn es vielleicht nicht immer das perfekte Happy End ist, das sich Leser erhoffen.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls sehr zufrieden und freue mich schon darauf, den Vampirband „Happy Bissday“ zu lesen.

Fazit: Jede Menge Lesespaß in Form von 15 Leckerlis für zwischendurch. Sehr zu empfehlen.

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