Montag, 22. Oktober 2012

So bloody Far

„So bloody Far“ ist Band 2 der Trilogie um Far Baxter und Songlian Walker, und schließt direkt an das Ende von Band 1 an. Den Inhalt gibt die Kurzbeschreibung sehr gut wieder, sie lautet wie folgt:

„Die Wandlung zum Vampir ist für den SEED-Officer Far Baxter ein Schock. Doch er arrangiert sich damit. Auch gesteht er sich endlich ein, dass er viel mehr für seinen Partner Songlian Walker empfindet. Bis plötzlich Songlians Bruder Bhreac auf der Bildfläche auftaucht. Er zwingt Far zu einem perfiden Abkommen. Und Far bleibt nichts anderes übrig, als mitzuspielen, um die zu schützen, die er liebt.“

Und das ist wörtlich zu nehmen, denn Fars Wandlung war alles andere als gewollt und somit steht er jetzt vor dem Problem ein Vampir in einer Polizeieinheit zu sein, die eigentlich Vampire und Dämonen jagt. Die Umstellung fällt nicht nur Far und seinen Kollegen schwer, auch Songlian weiß nicht so recht, was er von dem neu geborenen Far halten soll, der gefühlsmäßig ständig zwischen Hoch und Tief zu schwanken scheint. Da bleibt es nicht aus, dass es zwischen Beiden kracht und Missverständnisse entstehen.

Dennoch lieben sie sich und das zeigt Far deutlich, als er Songlian mit auf eine Reise in dessen Vergangenheit nimmt. Ein wenig Zeit gemeinsam, die sie genießen wollen. Doch dann erscheint Songlians Bruder Bhreac auf der Bildfläche und damit nimmt das Drama in „So bloody Far“ seinen Lauf. Getrieben von der Angst um Songlian und seine Freunde, lässt sich Far auf die Erpressung von Bhreac ein und verlässt Songlian, um Bhreacs Sklave zu werden, während Songlian, der längst mitgekriegt hat, was los ist, nichts unversucht lässt, um Far zu finden.

„So bloody Far“ ist härter als Band 1 und wer sich mit körperlichem Missbrauch schwertut, der sei hiermit gewarnt, denn davon gibt es in dieser Geschichte so einige Szenen.

Gelesen habe ich es dennoch gerne, denn Bhreac ist ein Fiesling wie er im Buche steht. Einerseits total unsympathisch und ein Mistkerl, hat Sandra Busch es geschafft, ihm eine zweite Seite zu geben, denn Bhreac ist nicht nur ein Entführer und Vergewaltiger, sondern auch ein ziemlich verkorkster und einsamer Vampir. Ich gestehe, mir taten ab und zu beide leid, Far als Opfer und Bhreac als Täter, der weit mehr für Far fühlt, als er sich eingestehen will. Dass das keine Entschuldigung für seine Taten ist, bekommt Bhreac sehr deutlich vor Augen geführt, soviel sei verraten.

Das Ende von „So bloody Far“ hat es in sich, der Cliffhanger ist wahrlich nicht von schlechten Eltern. Ich war wieder einmal drauf und dran beide Jungs zu schlagen, denn sowohl Songlian als auch Far benehmen sich unmöglich.

Fazit: Eine gelungene und düstere Fortsetzung, die einem beim Lesen eine Achterbahn der Gefühle beschert.

Kommentare:

  1. Ich sitz' hier schon auf heißen Kohlen, da die Bücher nicht ankommen. Ich will diese Triologie auch endlich lesen, denn bei deiner Rezension bekommt man wirklich Lust drauf. Wobei ich mich ja schon vor den Cliffs fürchte. *gg*

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    1. *lol* Ich warte ja schon auf den Aufschrei über Twitter oder hier, wenn bei dir der Postmann klingelt. *g*

      Die Cliffis sind auch echt fies. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte zwischen den Büchern noch Monate warten müssen, oha, ich hätte an der Tischkante geknabbert, besonders nach dem Cliffi von diesem 2. Band hier. Alter Falter, beim ersten Mal lesen ist mir glatt die Kinnlade runtergeklappt und ich dachte nur: "Ist er verrückt? Das kann er doch nicht machen." ;-)

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    2. Den Aufschrei hörst du vermutlich bis zu dir. *gg* Ich hoffe ja, dass sie morgen kommen. *gg*

      Oh Gott, ich bin so froh, dass ich gleich alle drei Bände bestellt habe. Nicht auszudenken, wenn ich da dann wieder warten müsste. *g*

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