Dienstag, 4. Dezember 2012

A Strong Hand

Irgendwas wollte ich auf der Seite vom 'Cursed Side'-Verlag, gelandet bin ich schließlich beim Buch "A Strong Hand" von Catt Ford, für das zu der Zeit Werbung gemacht wurde.

Das Thema BDSM sorgt ja immer wieder für reichlich Gesprächsstoff und auch ich habe aus Neugier und zu Recherchezwecken schon in einige Bücher dazu reingeschaut. Lesespaß hatte ich dabei eher selten, was teilweise auch auf "A Strong Hand" zutrifft. Es liegt nicht am Buch, sondern einfach an der Thematik. Ich werde damit nicht warm und außer zum Informationen suchen, lasse ich weitere Leseexperimente in der Richtung nach diesem Buch sein.

Die Geschichte von "A Strong Hand" hätte gut ohne den BDSM-Anteil auskommen können und wäre dadurch sogar besser gewesen, glaube ich. Das Buch dreht sich um den Fotografen Damian Wolfe, ein dominanter Spieler, dessen Beruf(ung) die Kunst erotischer Fotografie ist. Er hat sich den Studenten Nicholas als Assistenten engagiert, damit der ihm bei der Arbeit für einen neuen Katalog hilft, den Damian für einen guten Freund fotografiert, der ebenfalls Spieler ist. Es stellt sich schnell heraus, dass Nicholas nicht nur an der Arbeit, sondern auch an seinem Arbeitgeber interessiert ist, was beide Männer anfangs nicht einsehen wollen.

Ein guter Stoff für eine gelungene Romanze und wenn ich das Buch rein als solche sehe, hat es mir wirklich sehr gut gefallen. "A Strong Hand" ist kein hartes BDSM-Buch, im Gegenteil, dennoch nimmt das Spielen zwischen Damian und Nicholas einen großen Platz ein und wer wie ich, mit dem Thema wenig anfangen kann, kann diese Szenen auch einfach überlesen.

Beide Männer sind von Selbstzweifeln geplagt und zögern, ob sie es wagen können, miteinander eine Beziehung einzugehen. Da ist zum einen der große Altersunterschied, zum anderen hat Nicholas keine Ahnung, worauf er sich einlässt und Damian ist unschlüssig, ob er Lust hat, jemanden wie Nicholas in die Szene einzuführen und sein 'Dom' zu sein.

Sehr schön fand ich, dass Catt Ford das Schicksal der Nebencharaktere nicht unerwähnt lässt. So sind es am Ende praktisch 3 Paare, die ihre Art der Liebe finden, obwohl mir vor allem das Pairing Crispin & Eddy einiges Stirnrunzeln entlockte. Aber ich will hier nicht spoilern und für die beiden ist ihre Beziehung genauso richtig wie für Damian und Nicholas oder für Ashley und Derek.

Fazit: "A Strong Hand" ist eine schöne Romanze, mit einem Happy End, das sämtliche Charaktere redlich verdienen.

1 Kommentar:

  1. Ich stimme dir vollkommen zu!

    liebe Grüße
    Petra

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