Mittwoch, 30. Januar 2013

Soulmates: Ruf des Schicksals

"Soulmates: Ruf des Schicksals" wurde mir von einer Freundin empfohlen und das E-Book von J.L. Langley ist sein Geld definitiv wert. Als Übersetzung aus dem Englischen ist "Ruf des Schicksals" nur für den Reader zu bekommen, Fans von echtem Papier haben hier leider Pech gehabt.

Der Inhalt liest sich wie folgt: "Er sucht die fehlende Hälfte seiner Seele. Doch Traum und Wirklichkeit passen nicht immer zusammen. Seit er denken kann, fiebert Chayton dem Zusammentreffen mit seiner Traumgefährtin entgegen – schließlich muss es für ihn als Werwolf irgendwo eine geben. Und auf die lohnt es sich, zu warten! Sein Leben nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als aus der Gefährtin plötzlich ein Gefährte wird. Und dieser schwebt auch noch in höchster Gefahr..."

Und das beschreibt sehr gut, worum es in der Geschichte geht. Chay und Keaton treffen bereits auf den ersten Seiten aufeinander, aber nicht so, wie man sich wohl das erste Treffen vorstellt. Ich will nicht zuviel verraten, aber ich habe mich beim Lesen von "Ruf des Schicksals" köstlich amüsiert.

Die Dialoge der beiden Hauptcharaktere fordern die Lachmuskeln immer wieder heraus, denn Chay, obwohl er nie damit gerechnet hat, ausgerechnet in einem Mann den Partner fürs Leben zu finden, kommt damit weitaus besser zurecht als Keaton, der sich erstmal mit Händen und Füßen gegen ihre Bindung sträubt. Da machen es Chays Familie und sein bester Freund Remi nicht besser, denn sowohl Remi als auch Chays Mutter sind nicht gerade erbaut von Keaton und lassen ihn das deutlich spüren.

"Ruf des Schicksals" wartet mit einigen Konflikten auf, die sich um die Geschichte herum entwickeln, denn das der anfängliche Unfall, der Chay und Keaton zusammengebracht hat, keiner war, wird beim zweiten 'Unfall' recht deutlich. Irgendjemand hat es auf Keaton abgesehen und er ist sehr hartnäckig darin, Keaton umzubringen.

J.L. Langley hat mit "Ruf des Schicksals" eine wunderschöne Romanze geschaffen, in der die Erotik nicht zu kurz kommt. Gefühlvoll in Szene gesetzt, habe ich sehr gern Mäuschen im Schlafzimmer der beiden gespielt und ich hoffe, der Cursed Side Verlag übersetzt bald das nächste Buch der Reihe, in dem Remi und Jake (Keatons späterer Leibwächter im Buch) die Hauptrolle spielen.

Fazit: Eine tolle Story mit viel Humor, spritzigen Dialogen, passend eingefügter Erotik und einer Liebesgeschichte, die einfach nur Spaß macht.

Kommentare:

  1. Chays Mutter hätte ich am liebsten erwürgt, aber sie hat sich dann ja wenigstens entschuldigt und beruhigt.

    Und Chay hatte es in dieser Geschichte vermutlich einfacher, weil Keaton ja vorbelastet war. Da wehrt man sich meistens mit Händen und Füßen, auch wenn man eigentlich keine andere Wahl hat. *g*

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    1. Vorurteile sind was Tolles, da habe ich auch einige Male kopfschüttelnd da gesessen. Dafür fand ich seinen Dad ganz große Klasse. *lach*

      Der Gedanke dahinter fasziniert mich immer wieder. Ich meine, wie würdest du bei so was reagieren? Ich würde mich auch mit Händen und Füßen dagegen wehren, glaube ich. Normalerweise sucht man sich seinen Partner ja selbst und wenn einem das einfach aus der Hand genommen wird... begeistert wäre ich jedenfalls nicht. *gg*

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    2. Oh ja, Vorurteile kennen wir ja. Ich finde es einfach nur schlimm, dass man oft auf sein Kind so stolz ist und herumprahlt dass man es liebt und dann, wenn er nicht mehr ins 'Schema' passt, wird er verstoßen. *Kopf schüttel*

      Ich denke, ich würde mich auch wehren. Ganz ehrlich. Ich meine, ich will mir das doch selbst aussuchen. Ich bekomm' sogar eine Gänsehaut wenn ich nur daran denke.

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    3. Ich habe das Buch auch gelesen und es hat mir gut gefallen. Vielleicht besonders deshalb weil Indianer drin vorkommen? :D Wer weiß.

      Irgendwie ist diese Sache mit den Gefährten schon echt unheimlich. Vor allem, weil sie wirklich gar keine Chance haben sich dagegen zu wehren, ich meine, ihr Körper spielt ja verrückt, sobald sie auch nur in die Nähe des anderen kommen, das ist schon eine krasse Reaktion gewesen irgendwie.

      Trotzdem hat der Gedanke etwas Schönes. Also nicht, dass man nicht dagegegen ankämpfen kann und dass man sich quasi dem Schicksal ergeben muss, aber der Gedanke, dass da einfach jemand ist, der für dich bestimmt ist gefällt mir schon irgendwie. Aber eben so, dass man dabei noch den freien Willen behält. klingt das jetzt logisch? Ich hoffe, ihr beiden versteht, was ich meine.

      Die Vorurteile... *seufz* Also über die Mutter musste ich schon auch ein paar Mal den Kopf schütteln. Ganz schön krass. Es hat mich erstaunt und mri auch gefallen, dass hier mal der Vater der Verständnisvollere ist. *g* Sonst ist es ja eher anders.

      Zu Remi kann man sich ja viele INterpretationen ausdenken...^^ Also, warum er so reagiert, wie er reagiert.

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    4. Ja, das stimmt. In vielen Büchern ist meist die Mutter die mit dem Verständnis für's Kind. Das war hier sehr erfrischend anders. *g*

      Und ich hoffe wirklich, dass Remi auch noch seine Übersetzung bekommt, eben damit ich als neugieriger Leser erfahren kann, was da genau in seiner Vergangenheit alles passiert ist. ;-)

      Der Gefährtengedanke ist gleichzeitig unheimlich wie schön, da sind wir einer Meinung. So was ähnliches habe ich bei Nachtfalter ja auch, obwohl ich Trent und Sebastian nicht mit Keaton und Chay vergleichen kann. Ich glaube, so eng, wie die zwei gleich von Anfang an zusammenhängen, hätte ich das von der Art her auch so geschrieben, wie Langley, wäre Trent mir an die Gurgel gegangen. *kicher*

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    5. Oh, Remi gibt es schon auf Englisch? Ich hatte gehofft, dass es da ein Folgeband gibt, denn zwischen ihm und Jake ist ja auch noch was zu Klären. Und seine Vergangenheit scheint ja echt ziemlich heftig gewesen zu sein.

      Ja, ich fand es ganz schön, dass der Vater hier so locker war. Passt auch dazu, dass er eben ganz genau weiß, wie es sich anfühlt, wenn man auf seinen Gefährten trifft. Das fand ich alles schön stimmig.

      Toll fand ich auch, wie sich das alles nachher aufgelöst hat. :)

      Ja, genau. Die beiden sind hier gleich zu Anfang eben so wahnsinnig eng... Und reagieren so heftig aufeinander, dass eigentlich klar ist, dass sie gar keine freie Wahl mehr haben. Aber einfach nur bestimmt füreinander, aber eben so, dass man eben seinen Kopf nicht verliert, finde ich schon irgendwie schön. Ich bin mal auf Trent und Sebastian gespannt...

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    6. Auf der englischen Website vom Autor, musst du mal gucken. Bei Amazon gibt's den Folgeband bestimmt schon. Ich hab' jetzt nicht weiter drauf geachtet. :-)

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    7. Hab es schon gefunden auf amazon. :) Da es grad mal 3 Euro kostet, werd ich es mir vermutlich einfach kaufen. Muss eh mal wieder etwas mehr auf Englisch lesen und schauen. *g*

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