Samstag, 16. März 2013

Einsame Spur

Nachdem die Inhaltsangabe von „Einsame Spur“ online war, musste ich erst mal überlegen, wer Riaz und Adria überhaupt sind. Nalini Singh hat sich für das 11. Buch ihrer Gestaltwandler-Reihe zwei Nebencharaktere ausgesucht und das merkt man der Geschichte leider an.

Die Kurzbeschreibung lautet wie folgt: "Der SnowDancer-Wolf Riaz fühlt sich unwiderstehlich zu der schönen Adria hingezogen. Doch dann werden die beiden in einen tödlichen Konflikt der Medialen verwickelt, der das Schicksal der ganzen Welt bedroht. Sie müssen eine Entscheidung treffen, die ihre Liebe auf eine harte Probe stellt."

Ich habe das Buch gern gelesen, aber nicht wegen der Liebesgeschichte, denn die ist in meinen Augen ziemlich enttäuschend. Viel spannender waren die ganzen anderen Handlungsstränge um den Rat, Kaleb, Aden und Vasic. Langsam spitzt sich der erwartete Krieg im Medialnet zu und ich schätze, Band 12, der im Juni erscheint, wird dahingehend mit der einen oder anderen Überraschung aufwarten. "Einsame Spur" endet zumindest mit einem Cliffhanger, der darauf hindeutet, wer in Band 12 die Hauptrolle spielt. Ob es so ist, wird sich zeigen. Persönlich wäre ich eher für Aden oder Vasic. Die beiden Gardisten haben sich im Laufe der letzten Bücher zu verdammt interessanten Charakteren entwickelt und ich möchte unbedingt mehr über die Zwei erfahren.

Der Haupthandlungsstrang in "Einsame Spur" soll wohl Riaz und Adria sein, aber der konnte mich nicht überzeugen. Beide haben interessante Hintergrundgeschichten und sind nicht das typische: 'Liebe auf den ersten Blick'-Pärchen, aber ich fand die Szenen um Sienna und Hawke weitaus lesenswerter, muss ich gestehen.

"Einsame Spur" ist im Ganzen ruhiger. Es wirkt wie die Ruhe vor dem Sturm, der dann wohl in Band 12 kommt. Ich lasse mich überraschen und kann jedem, der einen Blick  in das Buch werfen möchte, nur raten, mit Band 1 anzufangen. Sonst sieht man bei den ganzen Charakteren und Storyverwebungen längst nicht mehr durch.

Fazit: Eine solide Geschichte, die sich ihre Spannung durch die Nebenhandlungen erhält, die definitiv wichtig zum Verständnis der Buchreihe sind. Die Liebesgeschichte enttäuscht jedoch.

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