Samstag, 4. Mai 2013

Rache in Bildern

Ich muss ja sagen, Facebook hat so einige gute Seiten, denn ich bin dadurch über Nathan Jaeger gestolpert. Neugierig, was der Mann schreiberisch alles so verzapft, durchstöberte ich seinen Blog und landete recht schnell bei "Rache in Bildern", dem 1. Teil einer Geschichte über Verzweiflung, Liebe, Neuanfänge und Dinge, die besser in der Vergangenheit geblieben wären.

"Rache in Bildern" ist eine Geschichte, die in meinen Augen ruhig noch 100 Seiten und mehr hätte haben können, aber das geht mir meistens so. ;-) Ich habe sie gern gelesen, auch wenn ich mit dem Ende so gar nicht zufrieden bin und erst darüber nörgeln wollte. Aber mittlerweile weiß ich, es soll einen 2. Teil geben und ich hoffe, dass ich dort die Antworten bekomme, die mir hier noch fehlen. Zum Beispiel eine Erklärung für den abrupten Gefühlswandel von Mark.

Was mich etwas irritiert hat, ist das Alter der Hauptcharaktere in Bezug zu ihren Berufen und Karrieren. Mit 26 Jahren ist Valentin Flugkapitän und Bodyguard? Und das seit 8 bzw. 10 Jahren? Ich kenne jetzt zwar nicht die Bestimmungen für diese Jobs, aber dass das möglich ist, glaube ich nicht. Ich war anfangs ohnehin der Meinung, Valentin wäre älter, weil er einfach so wirkt.

Das tut dem Lesespaß allerdings keinen Abbruch und das Hin und Her bei "Rache in Bildern" zerrt an den Nerven, weil einfach nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Nathan Jaeger versteht es, seine Leser zu verwirren und ich bin sehr gespannt auf Teil 2 dieses Buches. Was mir sehr gefallen hat, war die Wahl des Titels, denn der Bezug zum Inhalt ist definitiv vorhanden und das in einer Art, dass ich gewissen Charakteren beim Lesen am liebsten in den Arsch getreten hätte. Über die Geschichte selbst will ich nichts weiter verraten, der Klappentext spricht für sich, den ich mir jetzt einfach mal frech von Amazon mopse:

"Das Ende seiner Beziehung zu Cédric ist für Valentin eine logische Konsequenz ungezählter Seitensprünge und er rechnet mit kleinen Seitenhieben und Fallstricken auf seinem weiteren Weg. Als dieser Weg sich mit dem des Modefotografen Mark kreuzt, ahnt Valentin noch nicht, dass das Spiel von Aktion und Reaktion sich zu einem Horrortrip in seine ganz private Hölle aufschaukelt. Auch nicht, dass er einen alten Bekannten von einer völlig anderen Seite kennenlernt …"

Fazit: "Rache in Bildern" ist eine tolle Geschichte, die am Ende viele Fragen offen lässt, die Nathan Jaeger hoffentlich bald beantwortet. Ich bin gespannt. Sehr zu empfehlen.

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