Donnerstag, 1. August 2013

Männerparadies

Ich schmökere seit Neuestem gerne auf Amazon herum, und bin dabei schon über so manch interessante Geschichte gestolpert. Dazu gehört u.a. Paul Kleins Roman „Männerparadies“, der seinen Beinamen "Fuck Buddies" nun wirklich nicht verdient hat. Keine Ahnung, wer im Verlag auf diese einfallslose Idee gekommen ist.

Dank dieses Beinamens waren meine Erwartungen anfangs nicht sonderlich hoch, muss ich gestehen. Aber ich wurde angenehm überrascht, und werde mir auch die übrigen Bücher des Autors mal etwas näher ansehen. Erst mal jedoch zu „Männerparadies“.

Die Inhaltsangabe liest sich wie folgt: „Es tut weh, von seinem Freund verlassen zu werden. Und es wird ganz sicher nicht dadurch besser, dass man in der unerbittlichen Szene schon mit 42 als „altes Fleisch“ gehandelt wird. Max hat die Nase voll von den Oberflächlichkeiten der schwulen Welt. Er will einfach nur weg – und landet ausgerechnet in Provincetown, dem amerikanischen Männerparadies. Zuerst will er gleich wieder fliehen. Dann beschließt er, wenigstens eine Nacht zu bleiben. Und so entdeckt er, wie viel Magie und Freundschaft, entspanntes Glück und prickelndes Abenteuer hier auf ihn gewartet haben … und vielleicht sogar eine neue Liebe?“

Die Geschichte beginnt, wie sie wohl überall auf der Welt täglich passiert. Eine zerbrochene Beziehung, Liebeskummer und der damit häufig einhergehende Stress auf Arbeit. Max hat alles davon und erwartet das Schlimmste, als seine Chefin Schlotti (so wird sie wirklich genannt *g*) ihn ins Büro zitiert, denn seine letzten Arbeiten waren nicht gerade überragend. Doch anstatt ihn zu feuern, wie Max erwartet hatte, schickt Schlotti ihn in den Urlaub, und damit fängt „Männerparadies“ erst so richtig an. Max' Urlaubsziel ist übrigens eine herrlich, amüsante Erklärung für den Titel des Buches, ich habe herzlich gelacht, als Max klar wurde, wo er da eigentlich gelandet ist.

Lest selbst, ich kann es nur empfehlen, auch wenn ich 2 kleine Kritikpunkte habe. Einmal die teils zu vulgäre Sprache (ich bin einfach kein Fan von so was) und den anderen Hauptcharakter Steve. Man erfährt kaum etwas über ihn. Erst gegen Ende hin kommt die Sache ins Rollen, daher hoffe ich insgeheim auf einen 2. Teil. Dafür hat Paul Klein allerdings eine Reihe Nebencharaktere geschaffen, die ich durch die Bank weg sympathisch fand. Allen voran Brian und Neil.

Fazit: Eine erotische Story, die mich überrascht hat, und die ich jederzeit empfehlen würde.

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