Mittwoch, 10. August 2016

Review - Dicht unter der Oberfläche

Dicht unter der Oberfläche: (Breakfast Club 1)Dicht unter der Oberfläche: by Felice Stevens
My rating: 5 of 5 stars

Ich muss gestehen, in den ersten paar Kapiteln hätte ich Julian und Nick am liebsten ständig abwechselnd erwürgt. Julian ist ein oberflächlicher, arroganter Designer, der glaubt, die Welt müsse ihm zu Füßen liegen und Nick lebt so tief in seinem Schrank, gefangen zwischen Zweifeln, Selbstmitleid und Schuldgefühlen, dass ich beim Lesen mancher Absätze frustriert aufgestöhnt habe, weil ich ihn schütteln wollte, damit sein Verstand endlich in die richtige Richtung einrastet.

Dass aus den beiden was wird, wagte ich zu bezweifeln, aber wie der Zufall so will, treffen sie immer wieder aufeinander. Erst zufällig, später durch Julians Zutun allerdings bewusst, und je mehr Julian Einblick in Nicks Leben bekommt und umgekehrt, umso mehr schauen beide hinter die äußere Fassade des jeweils anderen. Der Buchtitel ist deswegen verdammt passend gewählt.

Es dauert dann auch nicht lange, bis sie nicht mehr voneinander lassen können, aber Julian zögert, sich auf mehr einzulassen, aus Angst noch einmal von Nick verletzt zu werden, und Nick hat einige Probleme damit, sich einzugestehen, dass er Julian will und vor allem dieses neue Leben, an dass er sich durch Julian langsam herantastet.

Bis die Männer wirklich zueinanderfinden, das dauert, denn Nick ist traumatisiert, Julian hat Angst und dazu kommen noch homophobe Kollegen, die zu weit gehen, und Zukunftssorgen auf beiden Seiten.

Aber sie bekommen ihr Happy End, und zwar ein verdammt Schönes in meinen Augen. Daher gibt es auch volle Punktzahl und eine Leseempfehlung obendrauf.

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1 Kommentar:

  1. Ich glaube, ich werde mich an Deine Empfehlung halten und mir diese Serie mal näher ansehen. Das klingt wirklich sehr gut.
    LG Gabi

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