Dienstag, 1. November 2016

Die richtigen Worte

Die richtigen WorteDie richtigen Worte by Lane Hayes
My rating: 2 of 5 stars

Eine Geschichte über einen ungeouteten Fußballer? Na ja, dachte ich, aber ich wollte zumindest mal reinschauen. Und sie fing auch gar nicht übel an. Da wäre einmal Luke, der dringend einen neuen Job braucht, und Michael, der ihm diesen schließlich gibt. Bei der Aufgabe, Michaels Haus zu renovieren und neu einzurichten, werden beide rasch Freunde. Dann taucht Michaels Ex auf, ein absoluter Mistkerl, und macht Ärger.

Soweit, so schön. Und an sich ist die Geschichte (besser gesagt der Anfang) auch nicht schlecht, sie bleibt nur leider kaum im Gedächtnis haften, was an den für mich recht lieblos gestalteten Charakteren liegt. Beide haben ihre guten Momente, doch je weiter das Buch voranschreitet, um so mehr gingen sie mir auf die Nerven. Michael, der mit Händen und Füßen seinen Schrank verteidigt, in dem er lebt, und Luke, der mir irgendwann vorkam, als kenne er keine anderen Worte als »süß« oder »bezaubernd«. Die ganze Geschichte wirkt damit völlig überzuckert und ich hatte beim Lesen teils das Gefühl, Luke wäre ein 15jähriges Mädchen und Michael ihr erster Freund.

Zudem wird die Story auch von Seite zu Seite immer belangloser, es passiert einfach nichts wirklich Interessantes, alles plätschert langweilig dahin und der Ex, von dem ich anfangs dachte, er würde eine wichtigere Rolle spielen, taucht bis kurz vor Schluss überhaupt nicht mehr auf.

Bei etwa 70% habe ich aufgegeben und den Rest nur noch überflogen, weil ich wissen wollte, ob sie ein Happy End bekommen. Ja, tun sie, aber das hat die Geschichte für mich auch nicht mehr gerettet.

Ich vergebe 2* und eine Leseempfehlung gibt’s heute nicht.

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