Dienstag, 24. Januar 2017

Mord auf dem Berg

Mord auf dem BergMord auf dem Berg by Jamie Fessenden
My rating: 5 of 5 stars

Was für ein klasse Buch. Da findet Student Jesse während eines Praktikums in den Bergen einen Toten, verknallt sich in den ermittelnden Cop und spielt dann heimlich Privatdetektiv, um den Mörder zu finden, was Kyle (der Cop) so gar nicht lustig findet.

Die beiden sind ein tolles Paar. Kyle ist Witwer und vom ersten Moment an von Jesse fasziniert. Aber da er mit Männern bisher nur in der Theorie Sex hatte, braucht er eine Weile, um sich näher an Jesse heranzuwagen. Er ist nervös, hat ein schlechtes Gewissen und auch Angst, was mit seinem Job wird, wenn er sich als Bi outet. Jesse hingegen ist out, macht kein Geheimnis aus seiner Faszination für Kyle und dann ist da noch der Tote.

Und die Geschichte hinter dem Mordopfer ist so verwirrend aufgezogen, dass es bis zum Schluss braucht, um dahinter zu steigen, wer den Mann ermordet hat. Es geht um Eifersucht, Geld und jede Menge Gefühle auf mehreren Seiten. Die ganze Gruppe um den Ermordeten ist dermaßen unsympathisch und zum Teil auch ernsthaft psychisch krank, dass ich mich so manches Mal gefragt habe, warum es nur einen Toten im Buch gibt. Bis zum Schluss, wo ein Trinkspiel die Wahrheit ans Licht bringt und für einen weiteren Toten sorgt.

Wirklich super erzählt. Ich liebe das Buch, daher bekommt es auch die volle Punktzahl von mir, zusätzlich zur dicken Leseempfehlung.

Zusätzlich gibt’s wieder ein dickes Dankeschön für den Dreamspinner Verlag für das Rezensionsexemplar.


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