Dienstag, 28. Februar 2017

Die Muse im Heuhaufen

Die Muse im HeuhaufenDie Muse im Heuhaufen by Remmy Duchene
My rating: 5 of 5 stars

Wer auch immer sich diesen Titel ausgedacht hat … Ohne Worte, echt. *hüstel*

Am besten ignoriert man ihn einfach, denn die Geschichte über einen Musiker in einer Lebenskrise und einen Produzenten, der ihn wieder in ein Studio bekommen will und sich dafür kurzerhand bei besagtem Musiker einquartiert, hat eindeutig was. Jackson und Marques sind nämlich alles andere als einfach zu handhaben und der Autor schafft es selbst auf den nur 125 Seiten, die das Buch hat, die zwei lebendig zu machen.

Beide Charaktere sind keine Jungspunde mehr und glauben nicht wirklich an die Liebe oder daran, dass irgendjemand mehr von ihnen wollen könnte. Und als sie dann, unabhängig voneinander, bemerken, dass der andere mehr für sie sein kann, gehen sie damit sehr unterschiedlich um. Jackson säuft sich die Hucke zu, während Marques grübelt und schließlich die Gelegenheit nutzt, einen Abstecher nach NYC zu machen, weil es etwas in seinem Musiklabel zu klären gibt.

Doch ohne den anderen geht es nicht, auch wenn es in Jacksons Fall erst seinen besten Freund Chad und Marques' Bruder Michael braucht, um den beiden einen Schubs in die richtige Richtung zu geben.

Die Geschichte spielt fast ausschließlich auf Jacksons Ranch und das lässt den Männern genug Raum und Zeit, die der Autor auch gut zu nutzen weiß. Es gibt kein großes Drama oder Unglück in der Story, aber das braucht es auch nicht. Jackson und Marques dabei zuzusehen, wie sie sich langsam aneinander herantasten und schließlich im Bett landen, macht jeden Menge Spaß.

Ich gebe volle Punktzahl und eine Leseempfehlung packe ich auch noch obendrauf. Zusätzlich bedanke ich mich recht herzlich beim Dreamspinner Verlag für das Rezensionsexemplar.


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