Montag, 6. Februar 2017

Stalking Kai

Stalking KaiStalking Kai by Sandra Busch
My rating: 5 of 5 stars

Junge, Junge, was für ein Stinkstiefel. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn Kai benimmt sich wie ein Arschloch und er riecht auch genauso. Dabei ist er eigentlich Polizist und alt genug, um den Gebrauch von Wasser und Seife zu kennen. So einen Charakter hatte ich lange nicht mehr und ich habe mich anfangs genauso wie Kais Nachbar Tino gefragt, ob in Kais Oberstübchen noch alle Schrauben vorhanden sind, denn ein Sympathieträger ist er mit seinem Verhalten nun wirklich nicht.

Meine Sympathie hatten dafür von der ersten Seite an Tino (samt verrückter Familie) und Bianka und natürlich die kleine Lütte, die plötzlich vor Kais Tür steht und seine Nichte ist. Und dann lichtet sich auch so nach und nach der Rest der Geschichte, denn im Grunde ist Kai überhaupt kein Stinkstiefel. Das ist alles nur Tarnung. Keine sonderlich gute, aber in seiner Situation durchaus verständlich, auch wenn er seinem Ex damit umso mehr in die Hände spielt.

Wie oft wollte ich ihn schütteln und ihm sagen, dass er endlich handeln muss, aber das übernimmt dann Tino mit familiärem Anhang für ihn. Diese Hilfe kommt auch in allerletzter Sekunde, um es mal so auszudrücken, denn der kleine Thrilleranteil in der Geschichte spitzt sich nach und nach immer mehr zu, aber mehr will ich jetzt nicht verraten. Einfach selbst lesen.

Eine wirklich schöne Story, der ich ohne zu zögern volle Punktzahl gebe, natürlich inklusive einer Leseempfehlung.

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